Unser Schutzkonzept - Achtsamkeit und Verantwortung


Ziele und Leitlinien

An unserer Schule ist kein Platz für Gewalt in irgendeiner Form. Wir legen den Schwerpunkt auf  Prävention und eine gewaltabweisende Schulorganisation. Ziel ist es, Rahmenbedingungen zu haben, die ein achtsames Miteinander fördern und allen Beteiligten den Zugang zu Hilfe und Unterstützung erleichtern.

Neben der Stärkung der Schüler:innen stehen klare Strukturen, transparente Abläufe und verlässliche Ansprechpersonen im Mittelpunkt. Das Konzept bezieht bewusst Position gegen jede Form von Gewalt – insbesondere auch gegen sexualisierte Gewalt – und holt dieses wichtige Thema aus der Tabuzone. Es gilt sowohl für den Umgang mit betroffenen Kindern aus dem privaten Umfeld als auch für Vorfälle innerhalb der Schule.


Durch präventive Maßnahmen und klare Beschwerdemöglichkeiten soll eine Kultur der Achtsamkeit etabliert werden, die zu einem respektvollen und friedlichen Schulklima beiträgt.

Notfall – und Interventionskonzept

Unser schulinternes Krisenteam besteht aus der Schulleitung, drei Lehrpersonen und zwei Fachkräften.

Bei Verdachtsfällen wird das Krisenteam einbezogen.
In einer zeitnahen Fallbesprechung mit relevanten Fachpersonen (z. B. Beratungslehrerin, Sozialarbeiterin) wird das weitere Vorgehen abgestimmt.
Je nach Situation erfolgen die Kontaktaufnahme mit dem/der Schulqualitätsmanager:in,
der Rechtabteilung bzw. den Eltern und gegebenenfalls wird das  Schulkooperationsteams (SKT) eingebunden und gegebenenfalls erfolgt eine Meldung an die MA 11.

Das Krisenteam kommt jährlich zweimal zusammen, um Abläufe und Erfahrungen zu besprechen. 

Beratungsstellen in Wien 

Wir arbeiten bei Bedarf mit externen Fachstellen zusammen:

 

Verfahrensweisen bei Brandgefahr

Ist eine Evakuierung des Schulgebäudes erforderlich, werden die Schüler:innen zu der dafür festgelegten Sammelstelle begleitet.
Diese befindet sich bei der Pfarrkirche Gersthof, 1180 Wien.
An der Sammelstelle ist die Anwesenheit aller Schüler:innen zu überprüfen. 


Jeder Hinweis auf ein mögliches Brandgeschehen ist umgehend weiterzugeben. Unverzüglich sind die Feuerwehr unter der Notrufnummer 122 zu verständigen sowie der interne Räumungsalarm durch Betätigen der Alarmglocke im Büro der Schuldirektion auszulösen.

In Zusammenarbeit mit der brandschutzbeauftragten Lehrperson und der Schulleitung wird – sofern keine unmittelbare Gefährdung besteht – überprüft, ob sämtliche Personen das Gebäude verlassen haben.
Die Schüler:innen sind regelmäßig darauf hinzuweisen, sich im Notfall an eine anwesende erwachsene Aufsichtsperson zu wenden.

Beim Verlassen der Klassenräume dürfen diese nicht abgesperrt werden. Fenster sind – wenn möglich – zu schließen, ebenso die Türen der betroffenen Räume; ein Versperren ist jedoch zu unterlassen. Sollte der vorgesehene Fluchtweg durch Rauch oder Feuer blockiert sein, verbleibt die Aufsichtsperson mit der Klasse in einem rauchfreien Raum. Türspalten sind mit feuchten Textilien oder Kleidungsstücken abzudichten.
Die Einsatzkräfte sind auf den Aufenthaltsort aufmerksam zu machen und – wenn möglich – telefonisch unter 122 oder 112 darüber zu informieren.
Auch bei erfolgreicher Brandbekämpfung ist die Feuerwehr in jedem Fall zur Kontrolle zu verständigen. Das Betreten des Gebäudes oder einzelner Bereiche ist erst nach ausdrücklicher Freigabe durch die Einsatzkräfte zulässig. Alle Personen- und Sachschäden sind unverzüglich der Schulleitung sowie der MA 56 zu melden.